NeuroStitch Teil 2

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche gibt es nun den zweiten @NeuroStitch​ Geschichte.

2017 war ein aufregendes Jahr, vor allem wegen NeuroStitch… Anfang des Jahres kam ich nie zum Nähen, mein Sohn Elias war immer wieder krank. Dann hatten wir endlich einen sehr hilfreichen Kinderarzttermin. Es wurde festgestellt, dass Elias ständig Probleme mit der Lunge hat. Nach einer gewissen Zeit kam dann endlich die Genehmigung, Elias und ich sollten Ende Juni in die Reha-Klinik – in die Alpenklinik Santa Maria​ in Bad Hindelang, Oberjoch.

Ihr fragt euch jetzt sicher, warum ich euch das alles erzähle, aber genau da entstand meine Idee. Beim Kinderturnen trafen wir auf einen kleinen Mitpatienten, der sein T-Shirt falsch herum anhatte. Ja und?! Da musste ich natürlich gleich fragen, ob sich der Junge denn selbst angezogen hätte. Aber die Mutter antwortet: „Nein, er ist an Neurodermitis erkrankt. Die Nähte reiben zu sehr an der Haut und reizen zusätzlich alles. Deswegen drehe ich die Kleidung von Haus aus um.“ ZACK, ich war sprachlos, mit so einer Antwort hatte ich natürlich nicht gerechnet. Im Gegensatz zu jetzt hatte ich mich bis dato noch gar nie wirklich mit Neurodermitis beschäftigt.

Daraufhin habe ich meine Nähmaschine, Stoffe und alles, was ich eben hatte, in die Reha geholt. Ich habe tatsächlich eine Pumphose genäht, so wie ich sie auch schon öfter für Elias genäht hatte, aber dieses Mal eben falsch herum. Einfach falsch… 🙂 Die Nähte waren außen und ich hatte plötzlich meinen Protoypen in der Hand. Er sah so viel schöner aus als ein auf links gedrehtes Kleidungsstück. Dann habe ich Meinungen gesammelt, wie er denn überhaupt so ankommt…was glaubt ihr denn, wie die Reaktionen waren? Habt ihr ein paar Ideen, wie es dann weiter ging? Wenn nicht, dann lasst euch mal überraschen wie es nächste Woche in Teil 3 weitergeht….Viele liebe Grüße Und ganz viele Knutschis <3

Eure Dilara von NeuroStitch